Allgemeine Geschäftsbedingungen

Filiale Madrid / Filiale Barcelona

Einlagensicherung

Seit dem Jahr 1998 existiert die „Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH“ als gesetzliche Entschädigungseinrichtung für den Bereich der privaten Banken und Bausparkassen mit Sitz in Deutschland. Die Sicherungsgrenze dieser Einrichtung, der auch die Commerzbank Aktiengesellschaft angehört, beträgt für Einlagen Euro 100.000 pro Einleger, unabhängig davon auf welche Währung die Einlagen lauten. Wenn die Einlage mit bestimmten Lebensereignissen zusammenhängt, wie etwa dem Verkauf einer privat genutzten Wohnimmobilie, einer Heirat oder einer Abfindung für Arbeitnehmer, beträgt die Sicherungsgrenze für mindestens sechs Monate nach der Einzahlung Euro 500.000 pro Einleger.

Daneben ist die Commerzbank Aktiengesellschaft Mitglied des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e.V., Berlin, einer privatrechtlichen, staatlich nicht beaufsichtigten Einrichtung der privaten Banken. Der Einlagensicherungsfonds fungiert als Anschlussdeckung zur gesetzlichen Entschädigungseinrichtung bis zu der nach seinen Statuten festgelegten Sicherungsgrenze.

Sowohl die gesetzliche Entschädigungseinrichtung als auch der Einlagensicherungsfonds sichern auch Einlagen bei rechtlich unselbständigen Niederlassungen der Commerzbank Aktiengesellschaft im Ausland ab.

Der Einlagensicherungsfonds sichert alle Verbindlichkeiten, die in der Bilanzposition „Verbindlichkeiten gegenüber Kunden“ auszuweisen sind. Hierzu zählen Sicht-, Termin- und Spareinlagen einschließlich Namenspapiere wie z.B. Namensschuldverschreibungen, auf den Namen lautende Sparbriefe und auf den Namen lautende Schuldscheindarlehen und zwar unabhängig von der Währung. Nicht geschützt sind Inhaberschuldverschreibungen, Inhabereinlagenzertifikate, Genussscheine, nachrangige Verbindlichkeiten sowie Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Ferner sind alle als Verbindlichkeiten ausgewiesenen Rücklieferungsverpflichtungen aus Wertpapierleihegeschäften und die Verbindlichkeiten aus Wertpapierpensions- bzw. Repogeschäften nicht gesichert.

Die Sicherungsgrenze je Gläubiger beträgt bis zum 31. Dezember 2019 20 %, bis zum 31. Dezember 2024 15 % und ab dem 1. Januar 2025 8,75 % der Eigenmittel (im Sinne von Art. 72 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013) der Bank. Für Einlagen, die nach dem 31. Dezember 2011 begründet oder prolongiert werden, gelten, unabhängig vom Zeitpunkt der Begründung der Einlage, die jeweils neuen Sicherungsgrenzen ab den vorgenannten Stichtagen. Für Einlagen, die vor dem 31. Dezember 2011 begründet wurden, gelten die alten Sicherungsgrenzen bis zur Fälligkeit der Einlage oder bis zum nächstmöglichen Kündigungstermin.

Die jeweils aktuelle Sicherungsgrenze können Sie bei Ihrem Kundenberater oder im Internet unter „www.bdb.de“ direkt beim Bundesverband deutscher Banken e.V. abfragen.

Bis zu diesem Betrag sind sicherungsfähige Verbindlichkeiten durch den Einlagensicherungsfonds für jeden berechtigten Kunden gesichert.

Wegen weiterer Einzelheiten zum Sicherungsumfangs verweisen wir auf § 6 des Statuts der Einlagensicherungsfonds. Ausführliche Informationen zu dem Einlagensicherungsfonds, insbesondere häufig gestellte Fragen, finden Sie auf der Internet-Seite des Bundesverband deutscher Banken e.V.: www.bdb.de. Auf dieser Webseite können Sie auch das Statut des Einlagensicherungsfonds direkt abfragen.